Emotionale Intelligenz
Voraussetzungen für ein erfolgreiches und erfülltes Leben

- Emotionale Intelligenz und der Wandel
Seit Beginn der 90er Jahre scheint sich die Zeit immer mehr zu beschleunigen. Veränderungen und Neuerungen erfolgen in immer schnellerer Folge. Um mit den schnellen Veränderungen mithalten zu können, ist bis heute die wichtigste Anforderung an den Menschen die Weiterentwicklung seiner Emotionalen Intelligenz unter anderem durch erfolgreiches Selbstmanagement.
In den letzen 15-20 Jahren wurde in erfolgreichen Unternehmen immer deutlicher erkannt und erfolgreichen Persönlichkeiten wurde es immer bewusster, dass der Qualität von strategischen Zielen weit weniger Bedeutung zukommt als allgemein angenommen wird. Viel bedeutsamer ist die Emotionale Intelligenz, mit der sich die eigene und die soziale Energie der Mitarbeiter aktivieren und zielrichten lässt. Emotionale Intelligenz ist eine Kompetenz, mit der sich erfolgreich zukunftsweisende Ziele realisieren lassen.

- Emotionale Intelligenz und Winning Spirit
Bereits heute steht der Mensch in fast allen Bereichen des Lebens als Individuum und damit auch die gesamte Menschheit vor immer neuen existenziellen Herausforderungen, für deren Lösung die Emotionale Intelligenz zwar die Voraussetzung, aber nicht alleine ausreichend ist. Wer auch in Zukuft erfolgreich sein will, wird zusätzlich einen "Winning Spirit" (Ambiguitätstoleranz) benötigen!
Zukunftsweisendes "Selbstmanagement", "emotionale Intelligenz" und ein "Winning Spirit" werden in Zukunft die Eckpfeiler sein, mit denen ein erfolgreiches und erfülltes Leben möglich wird. Ein interessanter Artikel ist zu finden bei "Pressebox"
Emotionale Intelligenz - Definition
"Emotionale Intelligenz", frei nach Wikipedia, die freie Enzyklopädie:
"Emotionale Intelligenz ist ein Sammelbegriff für Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten, welche den Umgang mit eigenen und fremden Emotionen betreffen. Der Begriff wurde 1990 durch Salovey und Mayer eingeführt. Die Abkürzung „EQ“ ist missverständlich, da es sich bei Emotionaler Intelligenz, genauso wie beim heutigen IQ, nicht um einen Quotienten handelt. Manchmal steht EQ auch als Kürzel für „emotionale (Lebens-)Qualität“.
Definitionen: Manche Autoren stellen die Emotionale Intelligenz in Opposition zum klassischen Intelligenzbegriff IQ und betrachten die Emotionale Intelligenz als ein Element der ganzheitlichen so genannten „Erfolgsintelligenz“. Nach Prof. Howard Gardner, Harvard University, schließt die Einbeziehung der Emotionalen Intelligenz eine Lücke, die in der klassischen Intelligenzforschung übersehen worden ist: Die Verarbeitung von inter- und intrapersonellen Informationen, also den bewussten Umgang mit der Kommunikation zwischen Menschen und des Menschen mit sich selbst.
Der Begriff „Emotionale Intelligenz“ ist durch das gleichnamige Buch des amerikanischen Psychologen Daniel Goleman populär geworden. Goleman sieht die Emotionale Intelligenz als eine übergeordnete Fähigkeit, von der es abhängt, wie gut Menschen ihre sonstigen Fähigkeiten, darunter auch ihren Verstand, nutzen und für ihre Verhalten Anerkennung erhalten können.
Nach Goleman setzt sich Emotionale Intelligenz aus fünf Teilkonstrukten zusammen:
Selbstbewusstheit als Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen, und die Fähigkeit, deren Wirkung auf andere einzuschätzen.
Selbstmotivation, d.h. Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit, sich selbst unabhängig von finanziellen Anreizen oder Status anfeuern zu können.
Selbststeuerung als planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen
Soziale Kompetenz als Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen, gutes Beziehungsmanagement und Netzwerkpflege
Empathie als die Fähigkeit, emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren
Nicht das bloße Vorhandensein von Gefühlen, Emotionen, Stimmungen und Affekten, sondern der bewusste Umgang mit ihnen macht eine hohe emotionale Intelligenz aus. Darüber hinaus zählen hierzu Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit und Innovationsfreude, sowie Motivationsfähigkeit und das Vermögen, Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Dabei werden Befähigungen wie Teamführung, Selbstvertrauen, die Fähigkeit, sich selbst und andere aufzubauen sowie politisches Bewusstsein betrachtet. Goleman verwendet den Begriff Emotionale Intelligenz für eine Vielzahl von Fähigkeiten, die in ihrer Gesamtheit eine Einheit ergeben und darüber eine Überblick über die Qualifikation einer Persönlichkeit geben.
Der Begriff der Emotionalen Intelligenz wird auch in der psychologischen Grundlagenforschung immer gebräuchlicher. Dort wird der Emotionalen Intelligenz ein hohes Entwicklungspotential zugeschrieben.
Im Gegensatz zu Goleman haben Salovey und Mayer die Emotionale Intelligenz in vier Bereiche gegliedert. Nach ihrem Modell setzt sich die Emotionale Intelligenz aus folgenden Bereichen zusammen:
- Wahrnehmung von Emotionen
- Verwendung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens
- Verstehen von Emotionen
- Umgang mit Emotionen
Der erste Bereich Wahrnehmung von Emotionen beinhaltet die Fähigkeit, Emotionen in Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme anderer Personen wahrzunehmen. Der zweite Bereich der Verwendung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens umfasst Wissen über die Zusammenhänge zwischen Emotionen und Gedanken, welche z.B. zum Lösen von Problem-Situationen genutzt werden können. Das Verstehen von Emotionen spiegelt die Fähigkeit wider, Emotionen zu analysieren, die Veränderbarkeit von Emotionen einzuschätzen und die Konsequenzen derselben zu verstehen. Der Umgang mit Emotionen erfolgt auf Basis der Ziele, des Selbstbildes und des sozialen Bewusstseins der Persönlichkeit und beinhaltet z.B. die Fähigkeiten, Gefühle zu vermeiden oder gefühlsmäßige Bewertungen zu korrigieren (Mayer, Salovey & Caruso, 2004)."
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Ambiguitätstoleranz - Definition

- Emotionale Intelligenz und Ambiguitätstoleranz
"Ambiguitätstoleranz", frei nach Wikipedia, die freie Enzyklopädie:
"Ambiguitätstoleranz ist die Fähigkeit, Ambiguitäten, also Widersprüchlichkeiten wahrzunehmen. Genauere Übersetzung ist ambiguitas: Zweideutigkeit, Doppelsinn. Das können kulturell bedingte Unterschiede oder mehrdeutige Informationen sein, die zum Beispiel schwer verständlich oder sogar inakzeptabel erscheinen. Diese müssen nicht zwangsläufig negativ sein. Der Begriff spielt in unterschiedlichen psychologischen und pädagogischen Theorien eine wichtige Rolle, insbesondere bei der Persönlichkeitsentwicklung und dem sozialen Lernen. Auch ist Ambiguitätstoleranz eine Voraussetzung für die interkulturelle Kompetenz eines Menschen.
Im Rollenkonzept bezieht sich Ambiguitätstoleranz auf das Verhältnis von gegenseitigen Erwartungshaltung und wechselseitiger Bedürfnisbefriedigung. Ambiguitätstoleranz liegt dann vor, wenn jemand ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Erwartungshaltung und eigenem Vorgehen gefunden hat und deshalb eine größere Toleranzbreite entwickelt hat. Ambiguitätstoleranz setzt jedoch nicht voraus, dass alle Widersprüche aufgelöst sind - dann wäre ja keine Ambiguitätstoleranz mehr erforderlich - , sondern eine konstruktive Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen.
Die Ambiguitätstoleranz eines Menschen ist Studien zufolge unabhängig von seinem Bildungsniveau.
Sofern bei einem Menschen die Ambiguitätstoleranz deutlich geschwächt bis nicht vorhanden ist, so spricht man vom sog. Ambiguitätstoleranz-Defizit-Syndrom, auch Petersen-Berggötz-Syndrom (ATDS). Dies betrifft beispielsweise Menschen, die unreflektierte Ideen vorschnell in die Tat umsetzen ohne Umsicht, geordnete Planung und oft zum Nachteil ihres Umfeldes; Menschen, die Reize - Sinne, Empfindungen - nicht richtig deuten und dadurch inadäquat reagieren."
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